Dienstag, 26. April 2016

Buchgedanken2

Aus meinem Stapel habe ich Jean Egen, Die Linden von Lautenbach rororo ausgesucht. Egen ist hier völlig unbekannt, ich habe das Buch während eines Urlaubs im Markgräfler Land entdeckt. Dort trifft man auf den ebenfalls nicht sehr bekannten René Schickele, der in dem Buch "Verboten und verbrannt" wenigstens im Vorwort erwähnt wird. Egen kam wie Schickele aus einer deutsch-französischen Verbindung und hat sich immer für die deutsch-französische Aussöhnung eingesetzt. Beider Leben war geprägt von dem Hass, der auf beiden Seiten gepflegt wurde, beide haben versucht dagegenzuhalten. Das Buch erzählt auf völlig unaufgeregte Weise die Geschichte einer elsässischen Familie, die sich ständig mit den wechselnden politischen Verhältnissen auseinandersetzen musste. Mir hat es gerade wegen der sehr von Verständnis geprägten Erzählweise so gut gefallen.


Allen, die gerne lesen, viel Spaß dabei.

1 Kommentar:

  1. Interessanter Buchtip; werde ich mir auch mal zulegen.
    Habe gerade entdeckt,daß der Roman auch verfilmt wurde mit Mario Adorf. Kenne ihn aber nicht.
    LG Christiane

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