Mittwoch, 27. April 2016

Buchgedanken3

Heute sind es 2 Bücher:
Margaret Forster: Ich glaube ich fahre in die Highlands und E.T.A. Hoffmann: Die Bergwerke von Falun.



Das erste erzählt einfühlend und humorvoll von dem verzweifelten Versuch einer Familie, die demenzkranke Oma angemessen unterzubringen, nicht, weil sie sie loswerden wollen, sondern, weil sie Belastung einfach nicht mehr schaffen. So traurig das Thema eigentlich ist, so gibt es viel zu schmunzeln.

Das Bergwerk von Falun in Schweden kann man heute besichtigen. Das ist einwirklich lohnender Besuch. Das berühmte Rot der schwedischen Häuser ist übrigens aus einem Abfallprodukt dieses Bergwerks entstanden. Die Geschichte geht auf eine wahre Begebenheit zurück. Im 19.Jh. verunglückt ein junger Bergmann kurz vor seiner Hochzeit. Die Braut heiratet nie. Als sie eine alte Frau ist, taucht nach einem Wetterschlag im Bergwerk die kaum verweste Leiche des Bräutigams auf. Sie ist durch das Kupfervitriol so gut erhalten, dass die alte Frau ihren Bräutigam wiedererkennt. Die Geschichte endet mit der gemeinsamen Bestattung der Liebenden. Man glaubt, die Braut hat genau bis zu diesem Zeitpunkt durchgehalten und kann nun zur Ruhe finden.Die Geschichte ist natürlich sehr viel blumiger erzählt, aber der Kern stimmt.

Pippa hat sich für heute ein sehr erheiterndes Thema ausgesucht, sozusagen auch ein Buchthema :das Poesiealbum! 
Könnt ihr euch daran erinnern oder habt ihr es noch? Oder gehört ihr zu der Fraktion der "Meine Freunde _Bücher?"

Also, ich habe meine noch, in Ehren vergilbt und sogar mit Glanzbildchen.




Wisst ihr das noch: in allen vier Ecken soll Liebe drin stecken? Oder: Rosen, Tulpen, Nelken......?
verlinkt zu Friends meet Friends.

Kommentare:

  1. Dieses Buch ....highlands... habe ich in jungen Jahren auch mal gelesen. Heute wäre es nichts mehr für mich.
    Dein echtes Poesiealbum hast Du noch und herausgeholt! Boah!
    Hab einen schönen Mittwochnachmittag, herzlich Pippa

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  2. Mein Poesiealbum habe ich tatsächlich auch noch aufgehoben. Die gleichen Sprüche und romantische Glanzbilder, das war damals so und auch einige Lehrerinnen durften sich verewigen. Die Herkunft des Falun Rot der Schwedenhäuser kannte ich noch gar nicht. Mach's gut, Birgit

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  3. Margret Foster habe ich dereinst in meinen Zwanzigern an griechischen Gestaden gelesen und mir nie im Leben vorstellen können, das ich mit diesem Problem jemals zu tun haben werde. Inzwischen hat mich das Leben allerhand gelehrt und gehe in mein eigenes Alter nicht gerade mit Zuversicht. Anzeichen bei Nachbarn & Freunden lassen mich niedergeschlagen und gelähmt zurück...
    Man kommt ganz schön an seine Grenzen...
    LG
    Astrid

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  4. Liebe Magdalena,
    du hast zwei Bücher vorgestellt, wie sie unterschiedlicher
    nicht sein könnten.
    Die Poesieablebn sind auch heute noch schön anzusehen.
    Einen ruhigen Wochenteiler wünscht Dir
    Irmi

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  5. Ja, man kann ganz schön ins Grübeln geraten. Aber, wie sagt der Kölner? Et iss noch immer juut jejange, oder so ähnlich.
    LG
    Magdalena

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