Mittwoch, 31. August 2016

Resteverarbeitung

Meine Nähmaschine läuft eigentlich täglich und trotzdem habe ich das Gefühl, die Stoffberge werden nicht weniger. Wir brauchen doch alle ständig irgendwelche Taschen und Beutel, nicht wahr? Und los geht's. Leichte Einkaufsbeutel für die Handtasche, die man wohl immer dabei haben sollte. Das Beste an dieser Arbeit ist, dass sie auch noch leicht von der Hand geht, wenn man eigentlich zum Denken zu müde ist. Ich habe noch ein Riesennähprojekt, aber davon später.



Dann möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass mich zutiefst berührt hat. Es ist ein Buch über Toleranz, Geduld und Warmherzigkeit, über tiefe Freundschaft und Vertrauen, über Elternliebe und das Loslassen. Die Sprache ist wie Musik - ein Kompliment an die Übersetzerin - , völlig unaufgeregt und dabei sehr tiefgründig.



Die Zeichnungen passen zu der zarten Sprache. Es gibt noch ein Buch: Der Hund, der zu träumen wagte. Es steht schon auf meiner Liste.
Und da ich gerne nähe und genauso gerne Bücher lese und entdecke, schicke ich Grüße zu Vanessa.

Dienstag, 30. August 2016

Ein Paket

Besondere Post erreichte mich heute. Das war eine Freude. Bei Friederike habe ich mir eine Vase ausgesucht. Sie stellt wunderschöne Keramikarbeiten her, genau die Art,wie ich sie liebe und wie sie hier zu uns passt. Die Glasuren gefallen mir ausnehmend gut.,wie gemacht für einen dicken Herbststrauß:





ein schöner Anhänger war auch dabei
Danke Friederike!
Mein Garten gibt momentan an Blumenpracht nicht viel her, deshalb kommt das Bild mit dem Strauß später.

Montag, 29. August 2016

Himmel über dem Rhein

Am Samstag haben wir ein wenig den 70. Geburtstag von NRW mitgefeiert. Ein herrlicher Sommerabend an der Rheinpromenade, irgendwann gab es eine Lichtinstallation am Fernsehturm. Aber so lange haben wir nicht durchgehalten. Der Himmel hat uns eine ganz besondere Installation geboten. Nichts kann das übertreffen.





ein nettes Essen, ein paar gute Tropfen und dann spielte uns der Himmel auf.




verlinkt zur Raumfee.

Sonntag, 28. August 2016

Des Lebens Baum

Bäume haben und hatten immer eine besondere Bedeutung für die Menschen. Eigenschaften und besondere Kräfte werden ihnen zugeschrieben. Auch unsere Geschichte wird vielfach in Form eines Baumes dargestellt, dem Stammbaum, der unsere Wurzeln zeigen soll.

Er gehört nicht in unseren eigentlich recht kleinen Garten. Dennoch habe ich mich schrecklich gefreut, als unsere Kinder uns vor einigen Jahren einen Lebensbaum - auch Gingko Biloba genannt - geschenkt haben. Wir hatten Sorge, dass er viel zu groß wird, aber das Problem hat der Baum selbst gelöst. Bei einem Sturm knickte die Krone ab, nun  schlägt er eifrig wieder aus.



Der Baum stammt ursprünglich aus China, ist aber heute weltweit verbreitet. In Ostasien wird der Baum wegen seiner essbaren Samen und als Tempelbaum kultiviert. Er kann 1000 Jahre alt werden. Die auffällige Besonderheit ist das Blatt. Das zweigeteilte Blatt gilt auch als Symbol für Yin und Yang.




 



Sehr berühmt ist das Gedicht von Goethe, das im west-östlichen Diwan erschien und das er wohl seiner späten Liebe Marianne von Willemer gewidmet hat.



Ginkgo Biloba
Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut.
Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt?
Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Dass ich eins und doppelt bin ?
Johann Wolfgang von Goethe 1815
(1749 - 1832)

Im Herbst entwickeln sich wunderbar leuchtende Gelb- und Orangetöne. Es ist ein Schmuckstück.




Unseren Gingko schicke ich zu Ghislana, endlich einmal wieder.

Freitag, 26. August 2016

Schön und schön

Gestern habe ich ja geschrieben, dass ich den Tisch im Garten decken wollte. Das habe ich auch getan. Es war so heiß, dass wir von der Terrasse unter die Büsche geflohen sind. Dort war es deutlich kühler und es wurde ein wunderbarer Abend.




Heute stand das Streichen der Terrasse an. Ich bin fast fertig - Uff. Aber es wird schön, und ich verabschiede mich ins Wochenende.



Donnerstag, 25. August 2016

Monatscollage August

Fast hätte ich die schöne Idee von Birgitt vergessen, der Rückblick auf den Monat. Hier war einiges los, viel Belastendes, viel Schönes. Ich arbeite sehr daran, mich auf das Positive zu konzentrieren Nehmt es mir nicht übel, wenn ich z.T. etwas schusselig bin, was das Kommentieren betrifft. Ich verspreche, mich zu bessern und gleichzeitig danke für Eure lieben Grüße. Wir kennen es ja alle das Auf und Ab im Leben. Ich glaube, es war Katja, die davon geschrieben hat, dass ihr die Oms verloren gehen. Ich versuche gerade, sie alle wieder einzufangen, auch wenn in der Familie einige Prüfungen vor uns liegen, tatsächliche und im übertragenen Sinn. Wir denken positiv. Ommmmmm!


den schönen Niederrhein genossen, über Gartengeschenke gefreut, den Kleinsten mit Tigerkräften ausgestattet, die Sommerpost fertig gemacht, mit großer Freude, aber auch ein bißchen bange, ob sie gut genug ist, das Drahtbindegerät zum erstenmal ausprobiert (zu mehr war noch keine Zeit), mit den großen Enkeljungs das Meer besucht. Die Terrasse wurde erneuert, große Freude, es gab noch einiges mehr. Aber das soll jetzt mal genügen, denn ich werde jetzt auf der Terrasse den Tisch schön decken, weil gleich ganz liebe Freunde kommen, mit denen wir einen schönen Sommerabend verbringen wollen. Behaltet alle eure Oms!

Mittwoch, 24. August 2016

Ein bißchen verrückt...

Als ich noch im Schuldienst war, haben ein paar Kolleginnen und Mütter sich zusammengetan, um für einen Schulweihnachtsmarkt zu nähen. Das war eine durchaus erfolgreiche Aktion. Sehr unterhaltsam war auch die gemeinsame Auswahl der Stoffe. Oh je, da war der Hühnerhof unterwegs. Bei einigen Stoffen war ich ziemlich sprachlos bzgl. der Auswahl. Aber wie heißt der Spruch? "Was der eine nicht ist, das ist der andere." oder "Die Welt ist bunt". Ich durchforste gerade meine Regale und habe einen Rest dieser lange vergangenen Aktion gefunden. Es hat mich richtig in den Fingern gejuckt, da mal was draus zu machen. Wahrscheinlich kann kein Mensch so eine Tasche gebrauchen, aber ich wollte mal mit besonderen Formen experimentieren und ich muss sagen: Ich finde sie ganz witzig. Ich bin mit dem Experiment gar nicht so unzufrieden, würde beim nächsten Mal noch einiges anders machen.





Ich glaube, im Herbst kann ich da was mit anfangen.
Mal sehen, von dem verrückten Stoff ist noch was da. Das soll übrigens keine Drohung sein. (Höhö)

Ich mag mein Experiment und schicke es deshalb zu Mittwochs mag ich und zu Rostrose.
Das rote Garn für den Knopf ist übrigens kein Versehen, sondern das Resultat eines Gespräches darüber, was es bedeutet, den "roten Faden" nicht zu verlieren. Also, ich habe ihn mir dann vorsichtshalber mal angenäht.

Dienstag, 23. August 2016

Verwandlung

Ihr kennt sicher alle diese üppigen Frühjahrsblüher:


Ich lasse die Allium immer einfach stehen bis sie vertrocknet sind und dann oft einfach umfallen. Aber auch dann sind sie eigentlich nicht weniger attraktiv. Eine vertrocknete Blüte habe ich immer noch in einer schmalen Vase stehen. Sie hat mich so fasziniert, dass sie jetzt mal eine Extrabeachtung verdient hat.





So grazil und fein - sie haben die Beachtung verdient.
Das Schwarz-Weiß-Bild schicke ich zu Frauke, endlich mal wieder.

Montag, 22. August 2016

Pinke Schönheit

Wir haben ja unsere Terrasse renovieren lassen -hier habe ich darüber berichtet. Die Folge waren auch ein paar notwendige Veränderungen bei den Pflanzen. Direkt vor unserem Wohnzimmerfenster steht jetzt ein Hibiskus. Davon habe ich schon lange geträumt. Jetzt hat man mir gesagt, dass er ziemlich unempfindlich ist und an dieser geschützten Stelle würde das schon klappen. Auf jeden Fall erfreut er uns mit üppigen Blüten.




Hier habe ich Fotos von Hibiskusblüten aus dem Botanischen Garten auf Madeira gezeigt. Ich konnte damals mit dem Fotografieren kaum aufhören. Deshalb freut mich die Pracht vor meinem Fenster jetzt umso mehr.

Sonntag, 21. August 2016

Frischer Wind

Eine Woche kann viel bewirken. Eine Woche waren wir auf "unserer" Insel Norderney, diesmal hatten wir unsere ältesten Enkel mit und wir haben mit ihnen die frische Luft, die Sonne, die einmalige Natur genossen. Wir sind immer wieder froh zu sehen, dass trotz der vielen Sommergäste die Ruhe bleibt. Die Woche hat uns gut getan.


Es war so schön zu sehen, mit welchem Eifer die Jungs die Natur entdecken. Wir werden diese Landschaft auch nie leid.


Diese Bilder vom Abendhimmel schicke ich zur Raumfee.

Zuhause erwartete mich auch noch wunderbare Sommerpost von Meike, Eva Becker und Eva Fuchs. Die Post von Sirid Fillinger ist auch angekommen. Das wird ein tolles Buch.


Ich muss mich jetzt ein wenig neu einsortieren und wünsche euch eine gute Woche.

Freitag, 12. August 2016

Pause

Heute gibt es bei mir keinen Blumenstrauß, denn ich gehe für eine Woche in den Ruhestand. Wir fahren  an die Nordsee. Ich muss mir dringend den Kopf frei pusten lassen sonst geht mir im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus. Statt der Blumen schicke ich euch eine hübsche Schnecke vom Nordseestrand.



Die Sommerpost ist auf dem Weg. Habt alle eine gute - oder wenigstens möglichst gute - Zeit. Ich melde mich zurück, wenn ich wieder Luft kriege.



Post von Juli bis September

Mittwoch, 10. August 2016

Äpfel. Äpfel......

....Äpfel! Wusstet ihr, wieviele Tonnen Äpfel auf alten knorrigen Bäumen wachsen? Bei mir herrscht Streikstimmung seitdem wir in den letzten Tagen ununterbrochen Apfelmus kochen, Äpfel entsaften und sie zu Apfelgelee verarbeiten. Zugegeben: eine wirkliche Delikatesse. Aber ich trete jetzt in den Entsaftungsstreik. Die Vorratskammer steht voll, denn unsere Johannisbeerbüsche (ganze zwei) haben so viel getragen, dass das auch nochmal fast 40 Gläser Gelee ergab. Ich habe schon alle Bekannten unterrichtet, dass sie gefälligst hier Gelee abzuholen haben. Da das vom letzten Jahr so lecker war, bin ich auch schon einiges losgeworden. Schade, dass ihr alle so weit weg wohnt. Ich hätte da eine Idee......

Was für eine Farbe!


Apfel-Limettengelee



Und ich habe mir etwas sehr Schönes gegönnt, nämlich eine Drahtbindemaschine. Ich mache alle unsere Fotoalben selbst, auch unsere Adressenbücher und kleine Notizhefte. Mein Mann hat in seinem Büro eine Plastikbindemaschine, aber das hat mir nie sonderlich gefallen. Dann habe ich dicke Skizzenhefte genommen, aber ideal war das auch nicht.


Ich habe lange recherchiert. Viele schwärmen von der amerikanischen Cinch, aber da waren mir die Drahtrücken einfach zu teuer. Deshalb habe ich mir diese Falambimaschine ausgesucht und mit den ersten Ergebnissen bin ich zufrieden. Mein erstes Notizheft ist aus etwas stärkerem Papier und als Deckel habe ich einen Ausschnitt aus einem Aquarell genommen und in der Mitte habe ich noch einen Ausschnitt eingearbeitet. So findet das Aquarell, mit dem ich nie zufrieden war, noch eine sinnvolle Aufgabe.



Da so viel vom Ernten die Rede war, muss hier noch die wunderschöne Zucchiniblüte einen Platz finden. Es sind so pflegeleichte und ergiebige Gemüsepflanzen und obendrein haben sie auch noch so wunderschöne Blüten.



verlinkt zu Vanessa zu "Mittwochs mag ich" und Riitta zum Flower-Wednesday.