Freitag, 30. September 2016

Unser September - Monatscollage

Es war ein warmer Monat mit herrlichem Wetter, ein später Sommer, den wir genossen haben.


Mehrere Minifamilientreffen, ein Besuch an der Mosel, Radtouren in der Umgebung, viel genäht und auch mal wieder gestrickt, die Früchte im Garten geerntet und ein buntes Buch gebunden.
Schönes Wochenende! Liebe Grüße an Birgitt.

Friday-Flowerday 40/16

Heute ist wieder Blumentag. Die letzten leuchtenden Gladiolen stehen in meiner großen Glasvase und sind eine wahre Augenweide.









verlinkt zu Holunderblütchen.

Mittwoch, 28. September 2016

Herbstlicht

Die Sonne beschenkt uns noch einmal und wir können den Garten richtig genießen, auch wenn eine Menge Arbeit liegen geblieben ist. Das verdrängen wir jetzt mal.






Seht ihr das? Weintrauben am Niederrhein, und die sind richtig lecker. Das ist nur noch der letzte Rest.



Im nahen Naturschutzgebiet stehen Kopfweiden, die ja hier auch hingehören. Sie werden regelmäßig beschnitten. So haben wir vor ein paar Jahren einfach von den abgeschnittenen Ästen einen mitgenommen und in unserem Garten in die Erde gesteckt. Jetzt freuen wir uns über den Schattenspender auf der Terrasse. Das Herbstlicht schicke ich zu Jutta.

Nähwahn

Wann immer ich Zeit dazu finde, setze ich mich an die Nähmaschine. Ich habe in meinen Kisten gewühlt und noch schönen Stoff für eine Tasche für die Tochter gefunden. Es hat gut getan, einen ganzen Nachmittag zu experimentieren und dann, wie ich finde, eine ganz schöne Tasche entstehen zu lassen. Die Tochter freut sich.





Schnitt meiner, Stoff aus der Restekiste
Sowas mag ich sehr, deshalb schicke ich Grüße zu Vanessa.

Dienstag, 27. September 2016

Erinnerungskissen

Die ersten Kissen für die Essecke der Tochter sind fertig, eine kleine Erinnerung an ihren spannenden Aufenthalt in Malawi.





Hier noch einmal ein Ausschnitt aus dem Reisebericht:
Alltag in Afrika: "The blonde with the bike"
Nein, ich musste nicht in einer Hütte auf einer Bambusmatte schlafen, auch wenn das für die Mehrheit der Malawier die übliche Unterkunft ist. Gewohnt habe ich in einem ganz normalen Haus in einem Zimmer zur Untermiete.
Wesentlich gewöhnungsbedürftiger war der Weg zur Arbeit. In den ersten Tagen bin ich von Kollegen mit dem Auto abgeholt worden. Dann bekam ich ein Fahrrad geliehen und war fortan auf mich gestellt. Der Arbeitsweg betrug rund 3 Kilometer, bergauf und bergab. Die Außentemperatur lag bei etwa 35 Grad, die Luftfeuchtigkeit gefühlt bei 99,9 Prozent. Das Fahrrad war ein großes Herren-Mountainbike. Nach kurzer Zeit wurde ich von wildfremden Menschen angesprochen, die mir fröhlich mitteilten, sie würden mich kennen, ich sei doch "the blonde with the bike", und sie wüssten auch, in welchem Distrikt ich wohne. Super. Genau das, was man als allein reisende Frau – mit Fahrrad – am anderen Ende der Welt in einem völlig fremden Kulturkreis in einem der ärmsten Länder der Welt hören möchte, während man gleichzeitig Berichte über die aktuelle Gefährdungslage schreibt.
Mein Unwohlsein legte sich allerdings bald wieder. Die Menschen begegneten mir mit nichts als Freundlichkeit und Fröhlichkeit, die mich sprachlos machten angesichts der bitteren Armut, des Hungers und der allgegenwärtigen Not.

verlinkt mit creadienstaghandmadeontuesday und dienstagsdinge.

Montag, 26. September 2016

Sommerpost 2016 Finale

Es ist geschafft. Ich glaube, ich bin mit einem neuen Kreativvirus angesteckt. Ich habe die Sommerpost gebunden, noch ganz viele zusätzliche eigene Seiten gestaltet mit kurzen Texten. Die habe ich jeweils zwischen die schönen Seiten der anderen Teilnehmerinnen gebunden. Deckel und Rückseite habe ich aus Pappe zugeschnitten und mit bunten Papieren bezogen. Ich glaube, beim Binden habe ich einige Fehler gemacht. Was soll's? Mit dem Endergebnis bin ich zufrieden und eine neue Idee schwirrt in meinem Kopf herum.










ein herzliches Danke schön an Tabea und Michaela.
Eine Korrektur ist noch nötig: hier habe ich die Blätter jetzt (hoffentlich) richtig zugeordnet. Danke für den Hinweis an Eva.
Habt alle eine schöne Herbstwoche.

Sonntag, 25. September 2016

Meine Woche 38

Es war eine sehr angefüllte Woche. Neue Eindrücke gesammelt an der Mosel und in Luxemburg, Familienmomente genossen, die Ernte "eingefahren", die Umgebung wieder mit dem Rad erkundet, das Herbstwetter genutzt, denn diese Temperaturen sind jetzt genau richtig.



Zu Nova schicke ich noch das Eingangsportal des Trierer Doms, ein sehr wuchtiger Bau und durchaus beeindruckend. Aber von innen gefällt er mir gar nicht, weil zu viele Stile zusammengewürfelt wurden. Ich bin eher für die klaren Linien. Was mir gefällt, ist, dass unmittelbar an den Dom die Liebfrauenkirche angebaut ist und innen gibt es eine große verbindende Tür, die aber sehr schlecht zu fotografieren war.


Eingang zum Dom


Eingang zur Liebfrauenkirche

Samstag, 24. September 2016

Ein Überlebender und Vorbild

Angesichts der braunen Suppe, die in unserem Land wieder hochkocht und angesichts der Tatsache, dass bei einer angeblich christlichen Partei wie der CSU jede Schamgrenze gefallen ist, möchte ich hier auf einen besonderen Menschen hinweisen:Max Mannheimer. Sein Leben ist beendet, das Leben eines mutigen, aufrechten Menschen, der sich geweigert hat, sein Leben im Hass zu bewältigen. Ein Erzähler und Mahner wollte er sein, so lange leben wie möglich, um zu erzählen und Zeugnis abzulegen.




Ich hoffe, es kommt nicht noch einmal so weit, dass man sich schämen muss, Deutsche zu sein. Aber ich stelle auch fest, das Benehmen führender CSU-Politiker vor allem ist zum Fremdschämen. Wenn Führungskräfte, bzw. Menschen, die das gerne sein wollen, sich so artikulieren wie z.B. Herr Scheuer, dann läuft in unserem Land etwas gründlich schief.

Freitag, 23. September 2016

Unsere bunte Welt

 Meine jüngste Tochter hat 2013 einige Monate in Malawi gearbeitet. Ende vorletzter Woche veröffentlichte die SZ in ihrem englischen Beiblatt einen Bericht über den Raubbau an den malawischen Wäldern. Es ist nicht gelungen, die Energieversorgung aufzubauen, deshalb bleibt den Menschen nichts anderes übrig, als sich irgendwo Brennmaterial zu besorgen.
Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, es wird in Südostafrika von Tansania, Mozambique und Sambia eingeschlossen und gehört zu den christlich geprägten afrikanischen Ländern. Die Bevölkerung lebt überwiegend von der Landwirtschaft. Die Energieversorgung ist äußerst mangelhaft. Unsere Tochter musste ständig damit leben, dass es keinen Strom gab. Für uns ist das alles so selbstverständlich, wir drücken den Schalter und das Licht geht an. Wir bekamen Bilder geschickt von dem kleinen eher mäßig ausgestatteten Supermarkt, wo die Flüssigkeit aus den Tiefkühltruhen lief. Irgendwann war dann wieder Strom da, na ja, dann sprangen die Truhen halt wieder an. Über die Folgen denken wir mal lieber nicht nach.
Völlig chaotische Verkehrsverhältnisse, aber irgendwie klappt es alles und die Menschen sind von einer herzerfrischenden Freundlichkeit.Busse fahren, aber erst, wenn genug Passagiere da sind. Da muss man eine gehörige Portion Geduld aufbringen und Sicherheitsvorschriften interessieren niemand. Das Bildungssystem hat große Fortschritte gemacht, aber den Menschen fehlt das Geld für Stifte und Papier. Für das Zeugnis müssen ein paar Cent bezahlt werden, genau die fehlen. Die Kindersterblichkeit ist hoch, man versucht das Impfprogramm zu verstärken, aber überall fehlt das Geld. Inzwischen gibt es weit verteilt kleine Krankenstationen, wo eine Art Notfallversorgung stattfindet.Eine wirkliche medizinische Versorgung ist nicht existent. Wenn Mitglieder der Botschaft oder der NGOs erkranken, werden sie nach Südafrika ausgeflogen. Bei all dieser Not, die hier nur angedeutet werden kann, gibt es aber auch eine hoch entwickelte Keramikkunst und wunderbare Stoffdrucke.
Von diesen Stoffen hat meine Tochter einen Stapel mitgebracht und jetzt endlich soll daraus eine große Decke werden für das neue Zuhause. Der Charme der Muster soll erhalten bleiben und die Farben sollen sich gut ergänzen.








Wenn ihr jetzt diese Farben und Muster gesehen habt, möchte ich euch noch etwas zu lesen geben. Netterweise hat meine Tochter mir erlaubt, aus ihren Reiseberichten hier Auszüge zu bringen.

2/2: Reisen in Afrika: Was alles in einen Minibus passt
Man kann reisen. Mit dem entsprechenden Geldbeutel auch sehr gut. Wobei Autofahren in Malawi immer ein Abenteuer und auch ein Risiko ist. Der Straßenverkehr ist gruselig. Es gibt nicht viele Autos und über Stau muss man sich keine Gedanken machen. Allerdings sind die Fahrzeuge, die unterwegs sind, genauso furchterregend wie der Zustand der Straßen. Schon bei normalen Pkws ist eigentlich niemand verwundert, wenn man auf einmal von seinem eigenen Hinterreifen überholt wird oder wenn der Fahrer ständig aus dem Seitenfenster schaut, weil er durch die zerbrochene Windschutzscheibe nichts erkennen kann. Minibusse und Lkw sieht man oft am Straßenrand liegen, wenn sie nicht gerade von den Insassen den nächsten Berg hochgeschoben werden.
Minibusse sind ohnehin ein Thema für sich. Nach europäischem Standard würden in einem Minibus etwa acht, mit Notsitzen vielleicht zehn Menschen Platz finden. In Malawi fahren die Busse nicht los, bevor sie voll sind. "Voll" kann dabei alles Mögliche heißen. Einmal hatte ich Glück, und "voll" hieß nur 15 Menschen und keine lebendigen Tiere. Ein anderes Mal hieß "voll" dafür 27 Erwachsene, etwa sechs Kinder, eine Ziege, diverse Kilo Mais und ein halbes Dutzend Hühner. Das Ganze bei ca. 40 Grad. Die Kinder werden einem einfach auf den Schoß gesetzt, oder besser gesagt auf die Knie, die bis knapp unters Kinn angezogen sind. Muss ich es sagen? Pampers sind in Malawi eher ungewöhnlich.
Und trotzdem mag ich Minibusse. Es dröhnt immer laute Musik aus den Lautsprechern, es wird mitgesungen, man kommt für ein paar Cent überall hin und an den meisten Stopps kann man spannende Nahrungsmittel von den fliegenden Händlern durchs Busfenster kaufen. Wer Urlaub nehmen und weiter reisen will, kann sich mit diversen Bussen beispielsweise bis nach Dar-es-salam in Tanzania und von dort per Boot weiter nach Sansibar durchschlagen. Es geht. Es ist anstrengend. Es ist aufregend. Und es ist ein tolles Erlebnis. Es lohnt sich.


Schönes Wochenende!

Friday-Flowerday 39/16

Von allen Jahreszeiten ist mir der Herbst am liebsten, vielleicht wegen des warmen Lichts, der Ernte, den Farben oder weil ich Hitze nicht gut vertrage. Wir haben uns aufs Rad geschwungen und sind zum Kaffee im Tochtergarten gewesen. Alle anderen Kinder wohnen weiter weg, deshalb genieße ich diese Nähe besonders.Die Tochter hat ein altes Häuschen direkt am Naturschutzgebiet gekauft und an die Renovierung im letzten Jahr denke ich nur mit Schweißausbrüchen zurück. Aber es macht uns auch große Freude zu sehen, wie die nächste Generation sich nach und nach ein kleines Paradies schafft.



Das ist der Blick von der Tochterterrasse, da kann ich einfach sitzen und Löcher in die Luft gucken, sehr entspannend, oder dem Jüngsten beim Spielen zuschauen.


Die Fetthenne leuchtet bei der Tochter viel intensiver als bei mir, also ist sie in meinen Freitagsstrauß gewandert.






Ergänzt habe ich den Strauß mit meinen Hortensien und Efeuzweigen und der Strauß steckt in einer überdimensionalen Teekanne, die wir jetzt als Kanne nicht mehr brauchen. Ich wünsche euch allen ein sonniges Wochenende und schicke den Blumengruß zu Holunderblütchen.

Donnerstag, 22. September 2016

Erntezeit

Es ist Erntezeit, wir werden beschenkt. Wir konnten doch tatsächlich eine richtig rote Paprika in unserem Garten zu ernten. Zucchini und Tomaten sind ja nicht so eine Sensation, aber eine Paprika am Niederrhein - das finde ich nett.



Und heute schicke ich noch ein paar Eindrücke aus unserem nahen Naturschutzgebiet.







verlinkt zu Jutta zum Naturdonnerstag.