Dienstag, 18. Juli 2017

Sommerpause

Für das Schwedenhaus habe ich Kissen genäht. Morgen gehen sie mit auf die Reise in den Norden.
Ich mache Ferien und wünsche euch allen noch einen erholsamen Sommer.






Sonntag, 16. Juli 2017

Sommerferien

Das ist das Thema von Astrids Linkparty. Fast hätte ich es nicht geschafft, dazu zu schreiben, aber jetzt klappt es doch noch. Bei mir muss es heißen "Sommerferien mit der Großfamilie". Da gäbe es so einiges zu erzählen, aber der Post würde definitiv zu lang.
Erstmal bleibt festzustellen, dass es in meiner Kindheit keine Sommerferien gab, d.h. keine Reisen. Wirkliche Ferien habe ich erst mit meinem Mann gemacht und dann mit den Kindern. Während des Studiums habe ich sämtliche Semesterferien in Paris und London verbracht, immer verbunden mit Schulungen und Kursen und auch Jobs, die ich für das nötige Kleingeld brauchte.
Sommerurlaub war immer Familienurlaub und ich bin sehr froh, dass unsere Kinder heute noch von diesen Reisen schwärmen.
Viele Jahre lang ging es immer in ein Feriendorf im Südschwarzwald für kinderreiche Familien.
Herrlich - Kachelofen, Spielplatz, Wald, andere Kinder. Zu diesen Urlauben gehörten jede Menge Ausflüge, z.B. in die Schweiz an den Vierwaldstätter See oder sogar bis ins Berner Oberland.


Der große Picknickkorb gehörte dazu, da waren wir immer bestens ausgestattet.
 Irgendwann konnten wir günstig ein altes Wohnmobil erstehen und so sind wir in Skandinavien gelandet und immer wieder mit großer Begeisterung hingefahren.


Es war reichlich Wald und Wasser vorhanden und die Kinder hatten ihre ersten Angelerfolge.

Das Angelbild schicke ich zu Petra zum Thema Fisch.

 Am wichtigsten war aber das Leben in der Natur. Da war aller Stress ganz schnell vergessen.



An 2. Stelle in der Rangliste der Urlaubsländer steht Frankreich. Wenn man dank Camping die Unkosten eindämmen kann, ist es möglich, auch mit einer großen Familie die Schlösser der Loire und die französische Atlantikküste zu bereisen.

Ein wichtiges Gepäckstück war immer die Bücherkiste. Immer wurde vorgelesen und das Schönste war, dass die älteren Kinder sich plötzlich dazusetzten, wenn sie mitbekamen, dass wir z.B. die Geschichten vom Michel aus Lönneberga vorlasen.

1989 waren wir in einem Ferienhaus in der Bretagne als im Fernsehen die Nachricht von den Flüchtlingen in der Prager Botschaft kam. Daran können sich die älteren Kinder gut erinnern, vor allem, weil sie gespürt haben, dass wir ziemlich nervös wurden und sie sich wunderten, dass plötzlich ständig die französischen Nachrichten liefen und ich übersetzen musste. Da haben unsere Kinder einen hautnahen Geschichtsunterricht bekommen.

Ich bin sehr dankbar, dass wir auch ein paar verrückte Dinge machen konnten, die heute undenkbar sind. Da die Strecke an die französische Küste ziemlich weit ist, sind wir nachts losgefahren und die Kinder haben geschlafen. Einmal waren wir dann morgens um 6:30h in Paris, sind raufgefahren zum Montmartre und haben an der schmalen Straße, die am Fuß der oberen Treppe entlangläuft, geparkt und gemütlich gefrühstückt mit dem Blick über Paris im strahlenden Sonnenlicht. Die Straßenkehrer fanden das total lustig und haben schön um uns herumgefegt. Eine Erinnerung, die wir nicht missen möchten.

Die Begeisterung für Skandinavien hat aber bei allen den Vorrang. Die älteste Tochter hat 1 Jahr in Stockholm studiert, der älteste Sohn hat seinen Zivildienst in Norwegen abgeleistet, hat dort Freunde gefunden und hat vor einiger Zeit ein einsam gelegenes kleines schwedisches Bauernhaus gekauft, das mit vereinten Kräften um- und ausgebaut wird. Für alle gehören Wander- und Kanuferien im hohen Norden zu den Urlaubshighlights. Nächste Woche machen wir uns auch wieder auf den Weg.


Wasser, Wald, ein weiter Himmel...und viel Stille.

Shoppen - nein, danke

Nachdem mein lieber Mann und ich gestern stundenlang in Düsseldorf notwendige Einkäufe getätigt haben, sind wir rechtschaffen müde. Wir hatten Glück - alles, was gebraucht wurde, gefunden. Nein, ich bin keine Shopping-Queen. Solche Aktionen gehen höchstens 1-2mal im Jahr, wenn es denn unbedingt sein muss. Wahrscheinlich nähe ich deshalb so gerne, das ist viel entspannter. Da bei der Tochter die Kinderbetreuung mehrfach zusammengebrochen ist, hatten wir in der Woche keine Zeit. Aber, es war halb so schlimm, wahrscheinlich, weil so viele schon weg in den Ferien sind.
Zur Belohnung gab es Eis (selbst gemacht) mit karamelisierten Walnüssen, Erdbeeren, Schokolade, Sahne und Eierlikör. Was vergessen? Nein, ich glaube nicht. Damit setze ich mich jetzt zu Andrea endlich mal wieder zum Plausch.


Heute habe ich auch mal wieder eine Tür für Nova, es ist die Tür eines Wohnzimmers aus dem Archäologischen Park in Xanten. Die Rekonstruktion der Wohnräume würde jedem modernen Designer gefallen.




Samstag, 15. Juli 2017

Meine Farben

Der Garten bietet mir momentan meine liebsten Farben im Überfluss und ich genieße es. Vielleicht könnt ihr mit genießen?








Ich fürchte, im August wird es deutlich langweiliger. Ich arbeite immer noch daran, dass bis zum Herbst immer etwas blüht. Aber so ganz schaffe ich es wohl nicht.






Die Weinernte kündigt sich auch schon an.
Ich schicke die Gartengrüße zu Loretta und Wolfgang, die das Gartenglück einsammeln.

Freitag, 14. Juli 2017

Blümchentag 28/17

Die Rosen sind verblüht, die neuen Knospen sind noch geschlossen. Aber es gibt den großen Auftritt der Hortensien und der Flammenblumen, alles in meinen liebsten Farben. Ich habe sie mit Efeu, wildem Wein und Farn wieder in den Kannenbäckerkrug gefüllt, weil ich finde, kaum etwas passt so gut zu Sommersträußen wie diese Keramik.







Schönes Wochenende!

Montag, 10. Juli 2017

Pott und Deckel

In diesem Hause wird möglichst wenig weggeschmissen. Neudeutsch heißt das Upcycling, und ich muss sagen, das hat seinen ganz besonderen Reiz. Die Tochter hat bei einer Ausgrabung zugeschaut und durfte den alten Ofen samt Topf mitnehmen. Er hat in unserem Garten eine neue Aufgabe gefunden.



Der Deckel brauchte auch noch eine Aufgabe, deshalb trägt er jetzt einen kleinen Sedumgarten.




Ich wünsche allen eine schöne Woche.

Freitag, 7. Juli 2017

Blümchentag

Das Wetter hat eine unserer Hortensien durchgerüttelt. Die Blüten, die komplett auf der Erde hingen, habe ich deshalb in den Krug versetzt.






Den Strauß schicke ich zu Helga

Montag, 3. Juli 2017

Knospe

 Wir freuen uns über eine wahre Blütenfülle. Die Agapanthus, die wir aus Madeira mitgebracht haben, treiben jetzt im 2. Jahr alle Blüten.






Auch eine verregnete Rose ist schön.



Die Fetthenne blüht, so winzig und so schön.


So lässt man seine Kinder schaukeln.


Schöne Farbe und schöner Duft.