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Sonntag, 17. Juni 2018

Reisegrüße 11

Von der Westküste haben wir uns aufgemacht Richtung Christchurch. Es gibt 3 große Pässe, über die man die Südinsel queren kann, der nördlichste ist der Lewis Pass. Ursprünglich wollten wir von Motueka aus an der Ostküste entlang fahren. Das ging aber wegen der Zerstörungen durch den Zyklon nicht. Also haben wir uns auf den Weg über den Lewis Pass gemacht. Zunächst ging es am Grey River entlang. Schon auf den ersten Kilometern wurde sichtbar, wie wild diese Landschaft ist. Wir sind lange am riesigen Flusstal entlang gefahren und dann langsam immer höher in die Berge. Das Motel, in dem wir eigentlich übernachten wollten, war ausgebucht. Also mussten wir notgedrungen weiterfahren und haben uns schon auf eine lange Fahrt durch die Dunkelheit eingestellt, was bei den engen kurvenreichen Straßen nicht unbedingt ein Vergnügen ist. Aber, wir hatten Glück. Plötzlich tauchte mitten im Gebirge ein Schild auf: Maruia Springs, Hotel und Caravan Park. Und was soll ich sagen? Sehr freundlich wurden wir empfangen, bekamen ein richtiges Wohlfühlzimmer und das Beste: Das Hotel liegt in einem Gebiet mit heißen Quellen und wir konnten die natürlichen Felsenbecken nutzen und es uns richtig gut gehen lassen. Das Wasser kommt 62° heiß aus der Erde und wird auf 42° runtergekühlt.






Nach der Passhöhe öffnete sich das Tal, war aber mit seiner menschenleeren Weite nicht minder beeindruckend.





Unser Ziel war Kaikoura an der Ostküste, Zentrum von Wal- und Delphintouren. Da die Wettervorhersage schwere Stürme ankündigte, haben wir die erstbeste Gelegenheit genutzt, um eine Whalewatching Tour zu machen. Bei schwerer See ging es raus. Uns macht das nichts, aber einige Teilnehmer haben sehr gelitten. Wobei ich sagen muss, dass ich bei dem Seegang das Schiff nicht betreten hätte, wenn ich wüsste, dass ich leicht seekrank werde. Die Mannschaft hat auch mehrfach nachgefragt. Na ja, sie haben sich dann liebevoll um die Ärmsten gekümmert.



Nach geduldiger Suche tauchte tatsächlich ein Wal auf. Nur männliche Wale kommen in diese Bucht. Für die Weibchen sind die Gewässer zu kalt. Zur Paarungszeit machen sich die Männchen auf den weiten Weg, u.a. Richtung Indonesien. Sie werden alle sorgfältig beobachtet. Dieser heißt Tutu und kommt schon seit über 20 Jahren regelmäßig nach Kaikoura.










Wir waren sehr zufrieden und wünschen diesen Tieren noch ein langes Leben.




Auf der Rückfahrt wurden wir noch von Delphinen begleitet. Die sind so verspielt und schnell, dass es sehr schwierig ist, sie zu fotografieren. Deshalb bin ich ein bisschen stolz auf diese 2 Bilder.


Auch mit Wolken eine wunderbare Landschaft.

Kommentare:

  1. grandiose Fotos hast du von dem Wal gemacht- die Delfine sind ein munteres Völkchen, da kann ich mir vorstellen wie schwer es ist diese zu fotografieren ::)) Das ist dir gelungen!!!!
    Gruß zu dir
    heiDE

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  2. Ach wie schön, liebe Magdalena - eine traumhafte Landschaft, heiße Quellen und dann auch noch Wale und Delfine, einfach herrlich!
    Herzliche Sonntagabend-Grüße,Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2018/06/anl-30-uber-essbare-landschaften-und.html

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  3. Delfine gehen mir derzeit nicht aus dem Sinn.das glaub ich dir, dass du stolz auf deine Bilder bist!
    Eine gute neue Woche!
    Astrid

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  4. Siehste, da hatte es doch einen Vorteil dass das erste Hotel schon ausgebucht war. Einfach nur klasse und deine Bilder machen wieder richtig Lust auf Urlaub. Wale und Delfine so frei sehen zu können ist auch super und toll das es bei euch geklappt hat. Manche Touren gehen ja auch ins "Leere".

    Danke dir fürs Mitnehmen und hab einen wundervollen Wochenstart.

    Herzliche Grüsse

    N☼va

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  5. wie toll, dass ihr den walen und delfinen so nahe wart!!
    liebe grüße
    mano

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  6. Das sieht ja fantastisch aus, liebe Magdalena,
    was für wunderbare Fahrten, sowohl zu Lande wie auch zu Wasser.
    Diese riesigen Meeresbewohner so nah zu sehen, muss ein echtes Erlebnis sein. Sicher unvergesslich.
    Liebe Grüße
    moni

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  7. Das ist schon etwas besonderes und ein Erlebnis, Delphine und Wale zu erleben.Wunderschöne Reiseaufnahmen von Dir!
    herzliche Grüße, Klärchen

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  8. Liebe Magdalena,
    jetzt weiß ich nicht, was ich beeindruckender finde, die herrliche Landschaft oder die Begegnung mit dem Wal. Ein ganz großer Wunsch von mir wäre es diese beeindruckenden Tiere einmal aus der Nähe zu sehen und seekrank werde ich zum Glück auch nicht.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Sigi

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