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Samstag, 2. Juni 2018

Reisegrüße 9

Ab jetzt werde ich versuchen, in regelmäßigen Abständen von unserem Abenteuer zu berichten. Wir sind ja durchaus schon in die Jahre gekommen und haben auch so einige Probleme. Deshalb hätte ich kurz vor Reiseantritt am liebsten alles storniert, weil ich Sorge hatte, dass wir das kräftemäßig gar nicht schaffen. Gut, dass das nicht möglich war, denn wir fühlen uns jetzt reich beschenkt. Ich kann nur allen empfehlen, egal ob jung oder alt, packt die Ängste in einen gut verschlossenen Karton und lasst eure Träume wahr werden. Es muss ja nicht gleich Australien sein. Es kann alles sein, der nächste Park, der Schwarzwald, die lang ersehnte Wanderung. Und wenn ihr nicht mehr wandern könnt, dann lasst euch fahren. Einfach machen!

Hier habe ich von unserem ersten Tag in Neuseeland berichtet. Am folgenden Tag sind wir mit der Fähre bei sehr stürmischem Wetter über den Cook Strait Richtung Südinsel gefahren. In Picton haben wir unseren Mietwagen übernommen und die Reise konnte beginnen. Mein Mann und ich gehören beide zu den Glücklichen, die nicht seekrank werden. Darüber waren wir noch einige Male froh.
Bald wurde das Wetter besser und die Fahrt war unglaublich abwechslungsreich.


Neuseeland, d.h. Berge, Berge, Berge...




wie man sieht, ist der Tidenhub beachtlich



kurz vor unserer Ankunft war ein Zyklon über Neuseeland hinweggefegt. Deshalb konnten wir nur bis Kaiterikeri fahren. Der Rest des Abel Tasman National Park war durch schwere Erdrutsche abgeschnitten.



Die Namen der diversen Seevögel muss ich nochmal recherchieren, ich konnte sie beim besten Willen nicht alle behalten.




In Motueka haben Bekannte unseres ältesten Sohnes uns für 1 Woche ihr Haus zur Verfügung gestellt und uns auch noch mit diversen Tipps versorgt. Auf ihre Empfehlung hin haben wir einen sehr spannenden Ausflug mit einem kleinen Boot und einem sehr engagierten Reiseleiter unternommen. Wir sind bei leichtem Regen und ordentlich Wind gestartet und ich gebe zu, ich hatte durchaus meine Bedenken.








Wie ihr seht, reichte das Dach nicht für alle und in den Buchten mussten wir Schuhe und Strümpfe ausziehen und durch's Wasser an Land stapfen. Ächz!!


Wir sind bei rauer See von Bucht zu Bucht geschippert und eine war beeindruckender als die andere. Hier darf der Mensch nicht eingreifen, welch ein Segen. Aber überall wird vorbildlich an die Wanderer gedacht, es gibt Unterstände und sogar Toiletten.







eine Robbenbucht gab es auch




Dicker Frosch gestrandet...


...ermüdeter Vogel



Türen ins Ungewisse


Kleiner Abstecher in den Regenwald





Der Farn ist die Nationalpflanze, es gibt unzählige Sorten. Dazu werde ich mir noch Bücher besorgen. Leider konnte ich die nicht in den Koffer packen.


Diese Pflanze heißt Manuka und ist Ziel der Bienen, die den berühmten Manukahonig liefern.


Nach der Tour wurde das Boot mit einem Trecker an Land gezogen, denn es war Ebbe. Die Bilder sind nur eine kleine Auswahl. Ich hoffe aber, ihr könnt meine Begeisterung ein wenig nachempfinden. Besonders schön war, dass die internationale Truppe sehr gut gelaunt und interessiert war und wir in dem Sprachenpotpourri unglaublich viel Spaß hatten. Da spielten die paar Regenschauer gar keine Rolle. Zum Abschluss haben wir uns noch Kaffee und Kuchen in einem niedlichen kleinen Café gegönnt. Was will man mehr?

Die Türen ins Ungewisse verlinke ich zu Nova.



Kommentare:

  1. Solche tolle Inseln erinnern mich an ein Leben mit Robison Crueso, unberührte Landschaft: wunderbar. Wie gut dass ihr diese Reise gemacht habt und ich freue mich auf weitere Erzählungen ::))
    ein schönes Wochenende
    heiDE

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    1. Weitere Erzählungen sind schon in Vorbereitung. Schön, dass es Dich freut.
      LG
      Magdalena

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  2. oh wie schön. Es macht natürlich viel Spaß eure Reisebilder zu sehen. Danke für`s Mitnehmen. So lerne ich auch wieder einen neuen Teil der Welt kennen.
    Und wie interessant das alles aussieht. Ja - ich kann mir vorstellen dass es ein Abenteuer war.
    Deine Zeilen am Anfang habe ich gleich zweimal gelesen. Ja ... man sollte sich von den Reiseplänen nicht abhalten lassen ... :-)

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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    1. Danke für die lieben Grüße, es ist ja auch oft gar nicht leicht, die Ängste einfach zu verdrängen. Jetzt sind wir froh.
      LG
      Magdalena

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  3. wirklich toll, dass ihr diese lange und weite reise unternommen habt und du so beeindruckende bilder mitgebracht hast. durch die "tür ins ungewisse" würde ich ja gerne auch mal schreiten ;)! mich zieht es aber nicht so sehr in die ferne, aber wir machen dieses jahr auch endlich unsere (kleine) traumreise. die zeit war reif dazu!
    liebe grüße
    mano

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    1. Auf die Entfernung kommt es ja auch gar nicht an, sondern auf die Freude am Ziel. Danke für Deine Grüße.
      Magdalena

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  4. Einfach nur genial liebe Magdalena...Wie du ja weißt bin ich von Kind auf ein Fan von Neuseeland aber habe es dort noch nie hingeschafft. Von daher bin ich so glücklich über diese kleine Reise bei dir, so fühle ich mich jedenfalls. Superklasse auch der Frosch und Vogel...man muss wirklich nur die Augen aufmachen und kann aus "sowas einfachem" doch auch gleich etwas besonderes sehen. Toll von dir und danke fürs Mitnehmen.

    Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und sende liebe Grüsse rüber

    N☼va

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    1. ups, sorry liebe Magdalena, das habe ich überlesen, auch wenn ich beim Lesen und Anschauen an das T gedacht habe. Danke dir vielmals dass du mit diesem schönen Post auch mit dabei bist. Freue ich mich sehr drüber ☼

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  5. Liebe Magdalena,
    danke für diese wunderbaren, bezaubernden, interessanten und genialen Urlaubseindrücke von Neuseeland! Da wohnt eine sehr gute, langjährige Freundin von mir und ich bin gespannt, ob ich es jeh schaffen werde, sie dort zu besuchen .....
    Ich wünsche Dir noch einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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