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Donnerstag, 28. Februar 2019

Monatscollage Februar 2019

Am Meer begann der Monat zunächst mit Schnee und Kälte. Das änderte sich schnell, im Garten konnten wir strahlend blauen Himmel genießen. Ganz liebe Post erreichte mich von ihr. Vielen lieben Dank, liebe Claudia. Einen sehr interessanten Ausflug nach Remagen zum Bahnhof Rolandseck  haben wir gemacht. Im übrigen gab es viel Gartenplanung und -arbeit. Gestrickt habe ich viel, aber alles noch nicht fertig.



Ich schicke liebe Grüße zu Birgitt

Sonntag, 24. Februar 2019

Woche 8/2019

Die Woche bot viel schönes Wetter, nicht ganz der Jahreszeit entsprechend. Ganz spontan haben wir uns entschlossen, endlich den Bahnhof Rolandseck zu besuchen.



Viele von euch werden ihn kennen. Er wurde 1856-1858 erbaut und gehört zur Stadt Remagen.. Der Bahnhof war im 19.Jh. wichtige Station für die Reisenden, die die Rheinromantik erleben wollten. An dieser Station wechselte man vom Schiff auf den Zug oder umgekehrt. Berühmte Gäste waren z.B. Queen Victoria, Otto von Bismarck, Johannes Brahms, Bernard Shaw....


Nach dem 2. Weltkrieg sollte die Anlage abgerissen werden. Dazu kam es glücklicherweise nicht.
Johannes Wasmuth, Menschenfreund und Kunstsammler, entwickelte die Idee. den Bahnhof zum Zentrum kulturellen Lebens zu machen. Viele berühmte Künstler besuchten den Bahnhof bzw. stellten dort aus. Mit dem Tod von Johannes Wasmuth endete diese großartige Zeit. Aber nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde das Empfangsgebäude 2004 wieder eröffnet. Die Landesstiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck betreibt heute die Anlage. Dazu gehört nicht nur der alte Bahnhof, sondern auch ein helles sehr modernes Gebäude oberhalb der Anlage mit Werken von Hans Arp und seiner ebenso kreativen Frau Sophie Taeuber-Arp.





Den schlichten Eingang schicke ich zu Nova, es ist ein schlichter Eingang zu großem Kunstgenuss.


Der Blick vom Eingangsbereich auf den Rhein.











Die folgenden Bilder zeigen Werke von Sophie Taeuber-Arp.





Im Durchgang zum modernen Gebäude hat mich diese Beleuchtung begeistert.



Auf dem Markt konnte ich ungespritzte Orangen und sogar Bitterorangen bekommen. Dann habe ich nach Rezepten gesucht. Die Bitterorangen waren das Problem. Das Rezept kannte das eine oder das andere aber nicht beides. Also habe ich mein eigenes Rezept entwickelt und das Ergebnis schmeckt.






Im übrigen habe ich Bücher sortiert, Material für die Gartenarbeiten besorgt.
Außerdem gab es noch eine Geburtstagsfeier bei Freunden und einen ärgerlichen Theaterbesuch. Ich hatte mich auf eine Aufführung des "Tartuffe" von Molière gefreut und musste zum 2. Mal erleben, dass viele Regisseure die Molièrestücke nicht verstehen. Wir sind in der Pause gegangen. Molière bietet geniale Sprachakrobatik und zeichnet ein kritisches und tiefgehendes Gesellschaftsgemälde. Das hat wenig mit Klamauk zu tun.  Na ja, vielleicht hat es ja den anderen gefallen.
Es stehen hier einige zeitaufwändige Projekte an, deshalb gibt es eine kleine Blogpause. Lasst es euch gut gehen.
Zum Schluss noch liebe Grüße an Andrea zum Wochenendplausch.

Freitag, 22. Februar 2019

Friday-Flowerday 8/2019

Schon wieder Freitag! Meine Ranunkeln und meine Fresien wandern wieder zu Helga.




2 Hyazinthen und das Grün von letzter Woche dürfen noch bleiben.







Ein schönes Wochenende wünsche ich euch.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Reisebericht 18 Milford Sound

Es ist höchste Zeit, meine Berichte fortzusetzen. Wer sich für die anderen interessiert, kann hier nachlesen
Reisebericht 1
Reisegrüße 2
Reisegrüße 3
Reisegrüße 4
Reisegrüße 5
Reisegrüße 6
Reisegrüße 7
Reisegrüße 8
Reisegrüße 9
Reisegrüße 10
Reisegrüße 11
Reisegrüße 12
Reisegrüße 13
Reisegrüße 14
Reisegrüße 15
Reisegrüße 16
Reisegrüße 17

Ihr kennt ja sicher den Spruch von der Ordnung, die das halbe Leben ausmacht. Meine Sprösslinge pflegten mir mit schöner Regelmäßigkeit zu sagen, dass sie gerne in der anderen Hälfte leben.
Als ich die Liste meiner Reiseberichte zusammenstellen wollte, merkte ich zu meinem großen Leidwesen schnell, dass ich in meinem Archiv ein riesiges Chaos veranstaltet hatte. Ich habe also geschlagene 2 Stunden gebraucht, um das zu ordnen.

Die neuseeländische Südinsel kann man an Abwechslung kaum übertreffen: Kahles Bergland, abenteuerliche Schluchten, Regenwälder...
Der faszinierendste Teil sind aber sicher die Fjordlands. Der berühmteste Fjord ist wohl der Milford Sound, vielleicht, weil er am besten zugänglich ist. Der übrige Teil der Fjordlands ist nur Wanderern oder - von der Wasserseite - Seglern zugänglich. Die Fjordlands sind extrem regenreich, wodurch sich eine sehr besondere Pflanzenwelt entwickelt hat. Anders als bei den norwegischen Fjorden sind hier auch die steilen Felswände stark bewachsen. In jeder kleinen Felsritze halten sich noch Pflänzchen fest.
Zum Milford Sound kommt man nur durch ein alpines Tal und einen Tunnel. Ausgangspunkt ist Te Anau am Lake Te Anau. Die - wie immer - freundlichen Leute am Campingplatz haben uns den Rat gegeben, eine Nacht am Milford Sound zu bleiben. Das haben wir gemacht, eine gute Entscheidung.
Nun lasst euch von den Bildern mitnehmen.







Unterwegs haben wir diese lustigen Gesellen getroffen. Keas sind eine Papageienart. Sie sind unglaublich neugierig und wenn man sein Auto an den wenigen Parkplätzen abstellt, muss man damit rechnen, dass sie die Fensterdichtungen anknabbern und die Antenne abbauen usw..



Als wir am Sound ankamen, schien die Sonne und wir sind sofort auf eins der Schiffe gestiegen. Der Kapitän konnte sich gar nicht beruhigen und hat uns bestimmt 50 mal erzählt, dass wir zu den 2% der Besucher gehören, die den Milford Sound bei Sonne erleben.







Immer wieder wurden wir von Tümmlern begleitet. Da sie wahnsinnig schnell sind, bin ich froh, dass ich so ein Bild noch geschafft habe.









Am späten Nachmittag verlassen die Touristengruppen das enge Tal und es wird sehr still. Wir sind noch eine Nacht auf dem kleinen Campingplatz geblieben und haben den abendlichen Blick genossen. Unser Abschiedsblick.


Das werden wir nie vergessen.