Sonntag, 30. November 2014

Do it yourself

Das ist seit vielen, vielen Jahren hier Tradition. Der Adventkranz wird selbst gebunden, und er sieht auch immer gleich aus, nämlich rot-grün. Das Binden ist auch ganz einfach...


Man braucht einen Rohling in der gewünschten Größe, Tannengrün und Blumendraht. Dann geht das Gewickel los, so kann man den Umfang selbst bestimmen. Bei einem Kranz, der auf einem Teller liegt, braucht man nur die obere Seite bearbeiten. Aber bei uns wird der Kranz aufgehängt, deshalb muss er natürlich rundum gewickelt werden.



Für ein paar andere Grüntöne kommt dann noch etwas Wacholdergrün dazu oder ein paar Stechpalmenzweige, und schon ist der grüne Kranz fertig. Jetzt fehlen noch Kerzen und Bänder.




Die Bänder habe ich vor vielen Jahren aus Weihnachtsstoff selbst genäht.


So, jetzt bitte ein paar Plätzchen und eine heiße Schokolade. Was haltet ihr davon?


Nicht vergessen: ich freue mich immer über neue Gäste, schaut doch auch mal dort vorbei: steinigergarten.blogspot.com und sigis-augenblicke.blogspot.com.

Donnerstag, 27. November 2014

Jubiläum

Ich feiere jedes Jahr im November ein sehr persönliches Fest, ganz im Stillen, mit einem Tee, einem Glas Wein ... Heute möchte ich mal darüber schreiben, nicht um zu stöhnen, sondern um an alle zu appellieren, bitte unbedingt Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. Ich ärgere mich ein wenig über die Diskussionen, ob diese Vorsorge überhaupt etwas bringt. Das hat für mich das Niveau vom im Durchschnitt getroffenen Hase , ihr wisst schon: einer schießt links daneben, einer rechts und im Mittel ist er tot. Ich bin meiner Ärztin zutiefst dankbar, denn ich hätte nichts gemerkt. Die Vorsorgeuntersuchung hat mir das Leben gerettet. Vor 6 Jahren hat mich das böse K... erwischt, aber ich habe eisern durchgehalten und es geht mir gut. Das erste Jahr war echt schwer, aber als ich merkte, dass die Stabilität wiederkam, dass die Ergebnisse gut waren, ist die Kraft auch immer größer geworden. Glaubt mir, der Blick auf das Leben ändert sich. Wichtig und unwichtig werden große Worte. Also bitte, geht alle zur Vorsorge, auch wenn ihr noch jung seid, dann ist es besonders wichtig.
So, das war jetzt mein Gesundheitsvortrag,Ich schreibe ja sonst eigentlich nicht so viel, aber das war mir jetzt mal ein Anliegen.
Es soll natürlich auch noch was "von Hand" kommen. Abends bin ich oft sehr müde, das ist die Wollzeit. Hier ein paar kleine Beispiele aus der letzten Zeit.




Für mich ist es ganz schwierig, nach Anleitungen zu stricken, weil die Maschenprobe nie stimmt, und wenn ich sowieso alles umrechnen muss, kann ich auch gleich alles selbst machen. Wenn jemand Lust hat etwas nachzustricken, einfach eine mail schicken.

Mittwoch, 26. November 2014

Zeit der Lichter

Erst möchte ich meine neuen Leser begrüßen und bei der Gelegenheit auf eine nette Aktion hinweisen steinigergarten.blogspot.com. Schaut mal rein. Heute habe ich die Vorbereitungen für den Advent begonnen. Ich kann den Weihnachtsrummel in den Städten nur schwer ertragen und auch die Märkte sind oft so schrecklich vollgestopft mit irgendwelchem Kitsch. Da kommt mir der eigentliche Anlass, Advent als hoffnungsvolle Zeit vor Weihnachten doch zu kurz und Weihnachten selbst ist nur noch Konsum. Mir geht es auch nicht um irgendeine Frömmlerei, aber ein wenig Besinnung und Nachdenken schadet ja nicht. Es würde vielen Menschen gut tun, mal sich auf einfache Dinge zu besinnen. Die Ansprüche mal überprüfen usw. usw.  Inzwischen sind unsere Kinder ja alle erwachsen. Aber es gibt ein paar Rituale, die ich doch immer noch genießen kann. An ganz verschiedenen Stellen des Hauses habe ich die Lichter platziert.


etwas für die Enkelkinder und die Verwandlung einer Plätzchenschale




ein Licht neben dem Esstisch


Traditionell haben wir einen Adventkranz mit roten Kerzen, ganz klassisch. Aber heute musste ich feststellen, dass es nicht nur die Weihnachtsmaus, sondern auch die Adventkranzmaus gibt. Den Rohling hatte ich im Gartenhäuschen gelagert. Das fanden die Mäuse toll! Also muss ich morgen erstmal einen neuen Rohling besorgen, denn Selberbinden ist bei uns ein MUSS.

Aber ein Gesteck für das Tochterkind ist auch noch fertig geworden.



Schlichte Deko für den Eingang




Sonntag, 23. November 2014

Ein Spaziergang

der besonderen Art hat mich heute beschäftigt. Ich wohne nahe am Rhein und spaziere sehr gerne in den ganz unterschiedlichen Uferregionen. Bei uns gibt es direkt am Rhein auch eine Industriebrache, die einige sehr phantasievolle Leute in ein kreatives Zentrum verwandeln wollen, mit Ateliers, Cafés usw.  Leider gibt es auch sehr viel kleinkarierte Leute - wo ist das nicht so??? -, die das nicht wollen. So liegt ein großer Teil der Anlage einfach da und rottet vor sich hin. Heute habe ich dort photografiert und habe nochmal einen besonderen Blick auf das Gelände gewonnen. Auf diesen Bilderspaziergang möchte ich euch mitnehmen. Vielleicht könnt ihr ja auch das Schöne und Geheimnisvolle im Alten entdecken.







Freitag, 21. November 2014

Ist es wirklich...

...bald der 1. Advent? Bei den Temperaturen kann ich es kaum glauben. Aber der Kalender sagt wohl die Wahrheit. Entsprechend dem Motto:"was ist da, was kann ich daraus machen?" habe ich einige einfache Sterne gestaltet. Auf einen Stern aus etwas festerem Papier werden Sterne aus Notenpapier geklebt und dann nach Geschmack mit Goldstift bemalt und an einem goldenen Faden aufgehängt. Mir gefällt immer am besten, dass man gar nicht so ganz exakt malt, sondern einfach frei aus der Hand, ganz schlicht.






Ich möchte auch noch gerne Bettina begrüßen. Schaut mal auf ihrem blog Katzenfarm vorbei. Es wird euch gefallen.

Montag, 17. November 2014

Resteprojekt

Nicht nur Bilderschnipsel und Stoffreste spielen hier momentan die Hauptrolle, jetzt ist die Wolle dran. Ich habe seit vielen Jahren ein Spinnrad, komme aber nur ab und zu dazu, wirklich eine ordentliche Menge zu spinnen. Im letzten Jahr habe ich tatsächlich mal einige Knäuel zustande gebracht und endlich ist was draus geworden, Wärmendes für Hals und Hand, mit dicken Nadeln ganz schnell gemacht.



Donnerstag, 13. November 2014

Malreste

Nicht alle Bilder sind Erfolgsprojekte, es geht ja auch um die Freude an der Sache. Aber auch auf noch so großen Fehlschlägen finden sich wunderbare Farbecken. Die schneide ich aus und mache daraus Grußkarten. So wird aus dem, was nichts geworden ist, doch noch etwas Schönes.


Das wichtigste Arbeitsgerät ist der Papierschneider und das Patchworklineal.


so sehen die fertigen "Schnipselwerke" aus:




Vielleicht habt ihr auch mal die Erfahrung gemacht, dass Besprechungen und Konferenzen im Berufsleben gäääähnend langweilig sein können. In meinen alten Unterlagen finden sich von solchen Veranstaltungen bizarre Krakeleien an den Rändern. Ich habe das Konferenzkunst genannt. Dieses einfache Linien und Bögen und Kringel zeichnen nutze ich heute auch für meine Karten. Es ist schon fast meditativ.




Sonntag, 9. November 2014

Einfache Dinge...

...im Alltag nutzen. Ich rege mich in letzter Zeit immer mehr darüber auf, dass so viel weggeschmissen wird. Ich gehe gerne und oft am Rhein spazieren und bin entsetzt über den Müll, den man oft am Ufer findet. Dann kaufe ich ein, packe zuhause aus, und was liegt in der Küche? Jede Menge Verpackungsmüll. Man kann es auch kaum vermeiden, Aufschnitt, Fleisch, Käse, alles wird in Tüten und Folien gepackt. Plastiktüten versuche ich zu vermeiden. Das geht sogar ganz gut mit Hilfe von Einkaufsbeuteln, aber der Kleinkram?Immerhin ist mir was Gutes für die kleine Mandarinenkiste eingefallen. Auf meinem Maltisch herrscht oft ein ziemliches Durcheinander. Ich male viel mit Aquarellfarben und mische in alten Schnapsgläsern oder kleinen Plastikgefäßen, die Reste kann man ruhig stehenlassen und dann später einfach mit Wasser wieder anrühren. Aber wohin in der Zwischenzeit mit dem ganzen Kram? Ich habe also kurzerhand die kleine Kiste angemalt, ein bißchen fröhlich dekoriert, den Boden mit Alufolie ausgekleidet und den ganzen Kleinkram reingestellt. Das Malen ist ein wunderbarer Weg, vom Alltag Abstand zu bekommen.






Hier ein Beispiel von dem, was da entsteht.

Freitag, 7. November 2014

Wusste ich doch...

dass es kälter wird. Da fand sich der Stoffrest für einen Loop gerade zur rechten Zeit. Schnell genäht und viel getragen gehört er jetzt zu meiner Grundausstattung.


Schönes Wochenende!

Donnerstag, 6. November 2014

Fetzenarbeit

Aus wenig viel machen ist oft nicht einfach. Wer viel näht und strickt, hat auch viele Reste, ganze Körbe voll. Man steht davor, und es reicht für nichts Gescheites.... oder vielleicht doch?

Das ist aus meinen Resten entstanden: